museen basel magazin 1/09

18. February 2009

mb_pagepicture_mag_cover_1_09.jpg“Erfolg” lautet das Schwerpunktthema der Ausgabe 1/09 des museen basel magazins Beleuchtet werden die Fragen, wie sehr ein Publikumserfolg vorausplanbar ist und was Erfolg im Museumsbetrieb eigentlich genau bedeutet.

Daneben gibt es wiederum Vorschauberichte auf alle neuen Ausstellungen in den Basler Museen.

Mein neuer iMACK

16. January 2009

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Immer das Gleiche: Kaum habe ich mir ein neues MacBook gekauft (das übrigens über eine Woche früher geliefert wurde als angekündigt!), muss ich feststellen, dass bereits wieder neue, und ungkleich hübschere Modelle auf dem Markt sind. Das hier abgebildete Imack-Modell von Apel wurde erstmals gesichtet im Kindergarten am Claragraben.

Giacometti hier, Giacometti dort …

16. January 2009

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Der lange dünne, hier “L’homme qui marche”, soll’s in Basel und Zürich richten.

2009 ist Haydn-Jahr ist Darwin-Jahr und ist, zumindest, was die Schweizer Museen angeht, Giacometti-Jahr: Mit dem Kunsthaus Zürich und der Fondation Beyeler in Riehen buhlen dieses Jahr gleich zwei Ausstellungshäuser mit den beliebten dürren Skulpturen des Bergeller Künstlers um die Gunst des Publikums. Die Ausstellung in Riehen (31. Mai bis 11. Oktober) will “über 100 bedeutende Arbeiten aus allen Werkphasen des Künstlers” zeigen, während die Zürcher Schau (27. Februar bis 24. Mai) “18 Meisterwerke aus dem Ägyptischen Museum Berlin (…) in einen direkten Dialog mit 80 Skulpturen, Zeichnungen und Gemälden von Alberto Giacometti” treten lassen möchte.

Beide Museen haben das Publikum nicht mehr so sicher in der Tasche wie auch schon: die Fondation Beyeler musste 2008 einen Rückgang um 90′000, das Kunsthaus Zürich gar um knapp 100′000 Besucherinnen und Besucher hinnehmen. Giacometti soll helfen. Und dass dieser beliebte Künster und sein Werk dabei helfen können, hat das Kunsthaus Zürich vor nur acht Jahren bereits erfahren, als es eine grosse Giacometti Retrospektive zeigte.

bazille des Tages: Der Herausgeber hat das Wort

16. January 2009

Tröstende Worte hat er bereit, der Herausgeber der am meisten Redaktionsstellen streichenden Tageszeitung Basels, Matthias Hagemann:

“Intelligenz ist keine Budgetfrage”

Was genau meint er nun damit? Dass es letztlich gescheiter ist, Billigarbeitskräfte zu beschäftigen? Wir erfahren es nicht wirklich. Aber:

“Wir haben gute Leute,” …

… verkündet er. Und sie seien so gut, dass man sie getrost entlassen könne ohne sich Sorgen zu machen, dass sie anderswo keine Stelle mehr finden würden. Nur wo soll denn das sein? Denn auch dem Basler Verleger ist nicht entgangen, dass auch andernorts vor allem wegen des Inseratenrückgangs Stellen abgebaut werden, ziemlich massiv sogar.

„Parallel dazu haben viele Schweizer Zeitungsverlage bereits Sparprogramme beschlossen oder angekündigt.“

Aber man soll ja nichts überbewerten. Es hätte schlimmer kommen können:

“Auf diejenigen Totbeter und Untergangspropheten, die der Wirtschaft eine Depression und den Zeitungen das Ende vorhersagen, gebe ich nichts.”

Zumindest im Moment noch nichts:

“Sollte die Welt untergehen, ist noch genug Zeit zum Schwarzsehen.”

Noch genug Zeit? Nachdem sie untergegangen ist oder während dem sie am Untergehen ist? Aber lassen wir das, denn:

“… so weit wird es nicht kommen.”

Ach Gott sei Dank. Denn:

“Die Schweiz ist eines der besten Länder der Welt.”

Was doch gerade im Zusammenhang mit Stellenabbau endlich wieder einmal gesagt werden musste.

Und wie war das schon wieder mit “Intelligenz ist keine Budgetfrage”? Für den Gestalter der heutigen Frontseite gilt dies nicht unbedingt:

Was doch gerade im Zusammenhang mit Stellenabbau endlich wieder einmal gesagt werden musste. Bild 1.png Und wie war das schon wieder mit “Intelligenz ist keine Budgetfrage”? Für den Gestalter der heutigen Frontseite gilt dies nicht unbedingt

Im Kleinbasel war der Bär los

10. January 2009

Wie immer machte der Bär, bzw. die Bärin, wie mich Alt-Grossratspräsidentin Brigitta Gerber charmant aber auch resolut und absolut richtig korrigierte, den Auftakt (nicht die Auftäktin, gell) zur Kleinbasler Festtagszeit, die dann am Dienstag, 20. Januar, ihre Fortsetzung (manche sprechen von Höhepunkt) finden wird. Es war einmal mehr schön, das Fest nicht nur mit Festtagsbrüdern, sondern mit allen Kleinbaslerinne und Kleinbaslern feiern zu können. Die Bärin tanzte bärisch ungestüm und unzähmbar.

Wunderbarer Höhepunkt war indes eine inhaltlich  überaus werktreue und deutschsprachige (wenn auch sehr gekürzte) Aufführung von Wilhelm Tell von Friederinderaban Schillerimbim durch Künstler aus Sri Lanka.

museen basel magazin 3/08

4. November 2008

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Das museen basel magazin 3/08 (mb_Magazin_3-08_RZRZ.pdf) beleuchtet schwerpunktmässig den “Lernort Museum”: Was will und kann das reichhaltige Angebot unter dem Stichwort “Bildung und Vermittlung” im Museum bewirken. Des weitern sind Hinweise auf aktuelle Ausstellungshighlights zu finden, wie die VENEDIG-Ausstellung in der Fondation Beyeler oder  Archäologie-Sonderausstellung “Unter uns” im Historischen Museum Basel, sowie auf zahlreiche weitere Ausstellungen und Veranstaltungen in den Basler Museen.

KULTURELLER MIKROKOSMOS AM STADTRAND | 15 JAHRE KUPPEL

1. November 2008

Der Unort zwischen Heuwaage und Zolli-Parklatz hat sich in eine facettenreiche Kultur- und Gastro-Oase verwandelt. Nun steht eine Neugestaltung des Areals bevor.
Dieter Thomas Kuhn, Stress, Die Lufthunde, Stiller Has, Gespensterfasnacht, Rosenstolz, Linard Bardill, Die Prinzen, Züri West und Wu-Tang Clan – vom Juxsänger über Theaterproduktionen und Kinderprogramme, Schlagercombos und CH-Rock bis zu angesagten Grössen der US-Hiphop-Szene: Die kurze Aufzählung vermittelt einen Eindruck davon, wie abwechslungsreich das Programm in der Kuppel in den vergangenen 15 Jahren war und immer noch ist. Vor zehn Jahren konnte die Kuppel von der TV-Sendung ‹10 vor 10›, von DRS 3 sowie den Zeitschriften Hochparterre und Annabelle die Lifestyle-Auszeichnung ‹Hase in Bronze› entgegennehmen – für die Verbreitung «subversiver Lebenslust», wie es in der Laudatio hiess.

Diese Umschreibung trifft den Charakter dieses seltsamen Kulturortes, der sich vom ursprünglich pädagogisch ausgerichteten Spielzelt zum angesagten Club entwickelt hat, ganz gut. Oberflächlich wird die Kuppel rasch in die Schulblade Jugend- oder Alternativkultur gesteckt; «es gibt aber viele verschiedene Kuppeln für verschiedene Publikumssegmente», wie Kuppel-Leiter Simon Lutz betont. Ein Blick in das aktuelle Programm bestätigt dies: Auf einen Salsa-Abend folgt ein Hiphop-Act, der wiederum von einer ‹heterofriendly Gayparty› mit Electronic Sound flankiert wird. Zudem sorgt das bauliche Flickwerk seit einigen Jahren nicht mehr alleine für Unterhaltung auf dem Gelände zwischen den beiden Strassenviadukten: 2005 öffneten das Restaurant Acqua und der Club Annex ihre Tore, 2006 ist mit der Baracca Zermatt noch ein lauschiges Fonduestübli hinzugekommen.
Auf dem Weg zur Dauerlösung
Lutz mag seine Rolle als Gastgeber auf verschiedenen Hochzeiten. «Zu den Höhepunkten meiner Tätigkeit gehört, wenn ich auf einem Rundgang übers Gelände von den Bankleuten in der Baracca Zermatt bis zu jungen Hiphoppern in der Kuppel auf engstem Raum Gäste so unterschiedlicher Art begrüssen und zur Kenntnis nehmen kann, dass dieses Nebeneinander wunderbar funktioniert.»
Dass es so gut funktioniert, dafür war viel Arbeit nötig. Als Lutz die Kuppel vor 15 Jahren übernahm (oder besser gesagt, in die Rolle als Kuppel-Leiter hineinrutschte), war er zusammen mit seiner damaligen Lebenspartnerin und Hilfeleistungen aus seinem Freundeskreis mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Heute bietet der Mikrokosmos im Nachtigallenwäldeli rund 45 Vollzeitstellen. Und nun steht nach der Präsentation der Neugestaltungspläne durch das Basler Baudepartement der nächste gewichtige Schritt in der Wandlung der Kuppel vom sympathisch-chaotischen Provisorium zur etablierten Kulturinstitution bevor.
Das Neubauprojekt – die Basler Lost Architekten entwarfen eine Art umgekipptes Brotkörbchen – wurde bereits vor über sechs Jahren erkoren, jetzt geht es darum, die Kosten von ca. 4,5 Millionen Franken aufzutreiben. Eine Stiftung soll helfen, die nötigen Mittel zu beschaffen. Und wenn alles reibungslos abläuft, könnte die neue Kuppel in zweieinhalb Jahren bereits ihre Tore öffnen.

(Erschienen in Programmzeitung Nov. 2008)

Shift goes on: Ausgabe 2008 mit Erfolg

26. October 2008

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DJ Q-Bert am Festival Shift 2008

Die zweite Ausgabe des Festivals der elektronischen Künste Shift ist am Sonntag nach vier äusserst erfolgreichen Tagen zu Ende gegangen. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Festivals ziehen ein entsprechend positives Fazit: Der ausgesprochen erfreuliche Publikumsaufmarsch und die positiven Reaktionen von Seiten der Künstlerinnen und Künstler sind Beleg dafür, dass das Festival bereits in seinem zweiten Jahr fester Bestandteil der Kulturagenda Basels und der Schweiz ist.

Das positive Publikumsecho erstreckte sich auf sämtliche Sparten des Festivals: von den Projekten der Kunsthochschulen in den Güterwaggons und Containern, über die Screenings und Konferenz in der Kleinen Halle bis zur Ausstellung und zu den Konzerten in der neuen Dreispitzhalle. Mit 1200 Zuschauerinnen und Zuschauern war der Konzertabend vom Samstag die am besten besuchte Veranstaltung. Detailliertere Zahlen können wir erst zu einem späteren Zeitpunktveröffentlichen. Sicher aber ist, dass die Zahl von rund 3000 Besucherinnen und Besuchern vom letzten Jahr während der zweiten Ausgabe übertroffen wurden.

Die von der Christoph Merian Stiftung pünktlich auf das Festival hin neu eingerichtete Dreispitzhalle hat sich als Ort für das Konzertprogramm und die Ausstellung bestens bewährt. Befürchtungen, dass es zu problematischen Lärmemissionen kommen könnte, erwiesen sich als gegenstandslos. Die Festivalleitung wurde mit keinerlei Reklamationen von Seiten der Nachbarschaft konfrontiert.

museen basel magazin 2/08

4. June 2008

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Die Ausgabe 2/08 des museen basel magazins hat sich auf die Suche nach der Basler Kunstszene gemacht und ist an erstaunliche vielen Orten fündig geworden. Zudem sind Hinweise auf Ausstellungshighligts und weitere Verranstaltungen in den Basler Museen zu finden.

Festival Shift erlebte eine erfolgreiche Premiere

8. November 2007

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Die erste Ausgabe des neuen Festivals der elektronischen Künste Shift in Basel stiess bei den Medien auf eine erfreulich grosse und vorallem positive Resonanz. Die Meldung über den Diebstahl von “Steal this Book” trug den Namen “Shift” sogar bis nach Japan und den USA. Eine kleine Zitatenauswahl:

„Shift übertrifft alle Erwartungen“, schreibt die Basellandschaftliche Zeitung. Und weiter heisst es: „Ein Blick in die Ausstellung ‚Access’ im Festivalzentrum auf dem Dreispitzareal zeigt, dass Shift seine hohen Ansprüche fürs erste einmal erfüllt.“

Die Aargauer Zeitung bemerkt: „Das Basler Festival Shift etabliert sich als wichtiger Anlass in der Schweiz – mit Diskussionsforen, Ausstellungen und öffentlichen Arbeiten.“

Der Blick freut sich: „Shift zeigt den aktuellen Stand der elektronischen Künste. Körperlos aber lustvoll.“ Und weiter im Text heisst es: „Computer, Video und Musik werden frei kombiniert. Das klingt abgehoben, wird aber beim Dreispitz in bester Volksstimmung präsentiert.“

„Das Festival Shift auf dem Dreispitz war auf Anhieb ein Erfolg“, bemerkt die Basler Zeitung, die das Festival auch im Vorfeld mit sehr viel Wohlwollen begleitet hat. Im Kommentar schreibt Kulurredaktor Alexander Mahrzahn: “Basel darf sich über einen neuen Eintrag im Kulturkalender freuen: Das Festival Shift hat die Feuertaufe bestanden.” Das Programm vermochte die Zeitungsmacher zu überzeugen: “Aufregende Konzerte, eine starke Ausstellung, kaum technische Pannen und auf dem Dreispitz-Areal das stimmige Ambiente für die kühnen Klangbilder der postindustriellen Zeit – Shift scheint schon heute die bessere Viper zu sein.”

“In Basel ist die erste Ausgabe von Shift, dem neuen Festival der elektronischen Künste, geglückt”, bemerkt der Tages-Anzeiger. Barbara Basting zieht in ihrem ausführlichen Bericht eine “rundum positive Bilanz”: “(…) Nur schon diese selektiven Eindrücke lassen die Fortsetzung von Shift begrüssen; die Organisatoren ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. Bleibt zu hoffen, dass auch die Geldgeber weiterhin die kritisch orientierte neue Medienkunst unterstützen.”

Mit viel Wohlwollen blickte auch die Neue Zürcher Zeitung bereits im Vorfeld nach Basel: “Dass es dem Festival dabei gelungen ist, schon bei seiner ersten Ausgabe sämtliche Institutionen der Stadt in ein vibrierendes Gesamtkunstwerk einzubinden – was die Viper bis zu ihrem tragischen Schluss nicht geschafft hatte – zeugt vom Enthusiasmus und Tatendrang der Organisatoren, die sich zu einem grossen Teil auch ehrenamtlich engagieren.”

Martin Sennhauser freute sich in der Sendung DRS aktuell auf Schweizer Radio DRS 2: “Shift war eine Konstruktive Angelegenheit und eine erfreuliche Angelegenheit.” Der Radiomann zeigte sich insbesondere von der Gesamtatmosphäre angetan: “Das Ganze wirkt tatsächlich wie eine Kooperative – etwas fast Almodisches: Die Künstler waren da, das Publikum war da und die Verantalter; alle zusammen haben ein Fest gefeiert und das hat hingehauen.”

Hier gibt es eine Auswahl der Medienreaktionen zum Downloaden.