bazille des Tages: Der Herausgeber hat das Wort
Tröstende Worte hat er bereit, der Herausgeber der am meisten Redaktionsstellen streichenden Tageszeitung Basels, Matthias Hagemann:
“Intelligenz ist keine Budgetfrage”
Was genau meint er nun damit? Dass es letztlich gescheiter ist, Billigarbeitskräfte zu beschäftigen? Wir erfahren es nicht wirklich. Aber:
“Wir haben gute Leute,” …
… verkündet er. Und sie seien so gut, dass man sie getrost entlassen könne ohne sich Sorgen zu machen, dass sie anderswo keine Stelle mehr finden würden. Nur wo soll denn das sein? Denn auch dem Basler Verleger ist nicht entgangen, dass auch andernorts vor allem wegen des Inseratenrückgangs Stellen abgebaut werden, ziemlich massiv sogar.
„Parallel dazu haben viele Schweizer Zeitungsverlage bereits Sparprogramme beschlossen oder angekündigt.“
Aber man soll ja nichts überbewerten. Es hätte schlimmer kommen können:
“Auf diejenigen Totbeter und Untergangspropheten, die der Wirtschaft eine Depression und den Zeitungen das Ende vorhersagen, gebe ich nichts.”
Zumindest im Moment noch nichts:
“Sollte die Welt untergehen, ist noch genug Zeit zum Schwarzsehen.”
Noch genug Zeit? Nachdem sie untergegangen ist oder während dem sie am Untergehen ist? Aber lassen wir das, denn:
“… so weit wird es nicht kommen.”
Ach Gott sei Dank. Denn:
“Die Schweiz ist eines der besten Länder der Welt.”
Was doch gerade im Zusammenhang mit Stellenabbau endlich wieder einmal gesagt werden musste.
Und wie war das schon wieder mit “Intelligenz ist keine Budgetfrage”? Für den Gestalter der heutigen Frontseite gilt dies nicht unbedingt:
Was doch gerade im Zusammenhang mit Stellenabbau endlich wieder einmal gesagt werden musste.
Und wie war das schon wieder mit “Intelligenz ist keine Budgetfrage”? Für den Gestalter der heutigen Frontseite gilt dies nicht unbedingt
Am 16. January 2009 um 18:27 Uhr
[…] Die «Baz» hingegen ist gerüstet für die grosse Abbauschlacht. […]